Sophia Mainka

Sophia Mainka, geb. 1990 in München, lebt und arbeitet in München, wo sie zunächst Philosophie an der LMU München studierte und 2020 ihren Abschluss als Meisterschülerin an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse von Alexandra Bircken machte. Seit 2022 ist sie als künstlerische Mitarbeiterin an der AdBK München tätig. Ihre Arbeit wurde bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Erwin und Gisela von Steiner Stiftungspreis (2020), dem Debütantenpreis des BBK München und Oberbayern (2021), dem Kickstarterstipendium des Kunstfonds Bonn (2021) oder dem Leonard und Ida Wolf Gedächtnispreis der Landeshauptstadt München (2018). Mainka arbeitet mit verschiedenen Medien, wie Bildhauerei, Video und Zeichnung, die sie meist in raumfüllenden Installationen in diversen Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert, u.a. im Museum Villa Rot (2021), Burgrieden, in der Galerie der Künstler*innen München (2021), in der Stadtgalerie Lauenburg (2019), im Kunstverein Ebersberg (2022) oder im Haus der Kunst, München (2021). Aktuell ist sie Stipendiatin der Cité international des Arts in Paris. Ausgangspunkt von Sophia Mainkas künstlerischer Praxis ist ein Interesse an Wohnraum, Geborgenheit und der (zum Teil durchlässigen) Grenze zwischen Interieur und öffentlichem Raum. Mainkas Auseinandersetzung beginnt dabei mit der eigenen Positionierung und daher einem Blick aus der westeuropäischen, vorstädtischen Mittelschicht, der sich auf allgemeinere Fragestellungen und die größeren gesellschaftlichen Zusammenhänge unserer Zeit richtet.